Markt Sulzberg

liebenswert – lebenswert – lohnenswert
Sulzberg im Allgäu

Kinderkrippe

Nach einigen Jahren positiver Erfahrungen mit einer Gruppe für Kinder ab zwei Jahren wurde 2013 das Gartengeschoss für eine Krippengruppe erschlossen.

Der Umbau der ehemaligen Jugendräume zu weiteren großzügigen Krippenräumen ist abgeschlossen. Den Krippenkindern im Alter von einem bis drei Jahren stehen jetzt zwei große, helle Gruppenräume mit vielen Spielbereichen zur Verfügung. Großzügige Wickelräume sind durch eine Glaswand mit dem Gruppenraum verbunden. Jede Gruppe hat einen Schlafraum. Hier hat jedes Kind sein eigenes Bett. In den Waschräumen gibt es niedrige, große Waschrinnen, in denen auch mit Wasser gespielt und geplanscht werden kann. Zwei WCs auf Kleinkinderhöhe erleichtern den Umstieg von der Windel zum eigenständigen Toilettengang. Der Garderobenbereich bietet sowohl eine Möblierung auf Kinderhöhe, als auch einen Anziehtisch für die rückenschonende Hilfe durch Erwachsene.

Im Garten gibt es einen Krippenspielbereich mit großer Sandmulde, Spielhaus, Rutsche, Bänken und einer Bobbycarbahn. Eine Markise und alte Bäume sorgen für angenehmen Schatten. Natürlich können ältere Krppenkinder auch den Kindergartenbereich mitnutzen. Hier ist vor allem die große hölzerne Hollywoodschaukel zum Ausruhen beliebt.

Im Frühjahr wird der barrierefreie Zugang von Seiten des Sportplatzes mit einem weiteren Kinderwagenstellplatz und einem Eingang direkt zum Krippenbereich erstellt. Der Garten wird ein Stück erweitert und der Zaun erneuert.

Die Kinderkrippe befindet sich auf der unteren Ebene und bietet einen überschaubaren, geschützten Aktionsbereich für die Jüngsten, ist aber ins Geschehen des ganzen Hauses eingebunden.

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Eingewöhnung

Die Eingewöhnung Ihres Kindes läuft individuell ab, wobei Sie sich an folgendem bewährten Rahmen orientieren können:

  • Während der ersten 3 Tage kommen Sie zusammen mit Ihrem Kind für ca. 2 Stunden.
  • Ab dem 4. Tag bleibt Ihr Kind für ca. 1/2 Stunde ohne Sie in der Krippengruppe. Sie bleiben dabei im Warteraum erreichbar und können Ihr Kind durch eine Glasfront beobachten, sodass Sie bei Bedarf jederzeit zurückkommen können.
  • Je nach Reaktion des Kindes werden die Phasen, die Ihr Kind alleine in der Gruppe verbringt, immer länger, bis die Eingewöhnung abgeschlossen ist und Ihr Kind sich bei uns wohlfühlt.
  • Frühestens ab der zweiten Woche können Sie den Kindergarten auch verlassen, sollten jedoch telefonisch erreichbar sein.

Während dieser Eingewöhnungsphase findet auch ein intensiver Austausch zwischen den Eltern und den Pädagoginnen statt, sodass sich eine tragfähige Partnerschaft für die gemeinsamen Jahre bilden kann.

Dann hat sich Ihr Kind einen neuen Erlebnisbereich erschlossen. Gemeinsam mit einer überschaubaren Gruppe und den Pädagoginnen erlebt es jeden Tag vertraute Abläufe, die Sicherheit geben und den Tag strukturieren. Es sucht sich selber aus, mit was es sich beschäftigen möchte, knüpft Kontakte zu Spielpartnern, schaut zu und wird selber aktiv. So lernt Ihr Kind über sich selber und gewinnt immer größere Fähigkeiten mit Menschen, Dingen und Situationen gut zurecht zu kommen. Ihr Kind lernt zum Beispiel um ein Holzbauwerk eines anderen Kindes herumzugehen, damit es stehen bleibt, es lernt eine Tasse zu füllen und mit Farben umzugehen und bei Liedern und Fingerspielen mitzumachen.

Geplante Bildungsaktionen richten sich am bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan aus. Sie sprechen die Seele, den Körper und den Geist der Kinder an und sind in kleine zeitliche Abschnitte unterteilt. Wir singen viel, bewegen uns, hören kleine Geschichten und führen kurze Gespräche. Altersangemessene handwerkliche Arbeiten schulen die Motorik. Die Aufmerksamkeit wird gefördert, das Kind zu eigenen Äußerungen angeregt und die Kenntnisse über die Welt um uns herum ausgeweitet.

Die beiden Krippengruppen unterstützen sich gegenseitig und sprechen viele Aktionen miteinander ab. Einige Aktionsbereiche werden gemeinsam genutzt.

Beim Übergang Ihres Krippenkindes in den Kindergarten begleiten wir Ihr Kind bei ersten Besuchen und sprechen uns mit den Pädagoginnen ab.

Bei halbjährlichen Entwicklungsgesprächen sprechen wir intensiver als beim täglichen kurzen Austausch über die Fortschritte ihres Kindes. Wenn Bedarf an einer weitergehenden Beratung oder Unterstützung besteht, stellen wir gerne Kontakt her.